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Virtuelle Automatenspiele: 9 deutsche Lizenzen bisher vergeben

Vor rund einem Jahr wurde in Deutschland feierlich das Glücksspielgesetz neu reformiert. Dieses Mal mit dem klaren Ziel, den Glücksspielmarkt zu öffnen und so für Anbieter und Spieler eine ansprechende Umgebung für ihre Leidenschaft zu kreieren. Bislang sind die Fortschritte allerdings noch überschaubar und so wurden bisher erst neun deutsche Lizenzen für virtuelle Automatenspiele vergeben.

Ohnehin scheint noch vieles unklar. Die Glücksspielbehörden des Landes haben noch nicht ihre jeweiligen Zuständigkeitsbereiche übernommen, gleichzeitig gibt es Ärger um die im letzten Jahr ins Leben gerufenen Spielregeln. Haufenweise lizenzierte Unternehmen klagen gegen die Limitierungen der Spieler.

Glücksspiel-Lizenzen in Deutschland: Mehr Uneinigkeit als gedacht?

Der Fortschritt der letzten Monate ist überschaubar. Obwohl in Deutschland bereits im letzten Jahr ein neuer Glücksspielstaatsvertrag ins Leben gerufen wurde, sind bislang erst neun Lizenzen für virtuelle Automatenspiele vergeben worden. Zuständig ist hierfür das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt. Allerdings nur noch bis Ende des Monats. Ab dem 1. Juli wird die Aufgabe von der neuen Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder übernommen. Aber: Die Vergabe der jeweiligen Konzessionen obliegt weiterhin dem Kollegium der Länder. Erst ab dem kommenden Jahr soll dieser Tätigkeitsbereich auch in den Aufgabenbereich der gemeinsamen Behörde fallen.

Genau diese Tatsache sorgt aktuell für eine Menge Unklarheit. Nicht in allen Bundesländern möchte die Politik identische Regelungen. Ein „Flickenteppich“ wie die letzten Jahre soll aber keinesfalls aufgebaut werden.

Wer besitzt die Lizenzen?

Wie das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt mittlerweile berichtete, würde es bei der Vergabe der Lizenzen auch wieder deutlich schneller vorangehen. Mittlerweile seien demnach neun Lizenzen vergeben worden, wobei sich jedoch aktuell erst eine davon wirklich nachvollziehen lässt. Diese verteilte die Behörde an die Mernov GmbH, die bereits vor einiger Zeit als erster Konzern eine solche Lizenz vorweisen konnten. Welche acht Unternehmen ebenfalls eine Lizenzierung für das virtuelle Automatenspiel erhalten haben, ist bislang noch unklar.

Undankbare Situation für alle Beteiligten

Generell ist die Situation derzeit für alle Beteiligten ein wenig undankbar. Die Spieler beschweren sich über die Bevormundung durch den deutschen Glücksspielstaatsvertrag. Laut diesem dürfen die Spieler in den deutschen Online Casinos maximal einen Betrag von 1.000 Euro pro Monat einzahlen. Das Einsatzlimit pro Spielrunde ist sogar auf nur einen Euro begrenzt. Genau gegen diese Vorgaben klagen mittlerweile auch zahlreiche in Deutschland lizenzierte Casinos. Die Behörde wiederum kann mit den bisher sehr überschaubaren Fortschritten ebenfalls nicht zufrieden sein. Obwohl im letzten Jahr auf dem Papier also der richtige Schritt gemacht wurde, scheint in der Praxis noch ein weiter Weg vor der Industrie zu liegen.

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